Wer kann Pflege ausführen?

Die Pflege kann entweder durch Pflegepersonen (wie z.B. Angehörige) (Geldleistung) oder durch professionelle Pflegedienste (Sachleistung) ausgeführt werden.

Den Pflegepersonen werden Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt. Die jeweilige Beitragshöhe richtet sich nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit. Jede Pflegeperson ist zudem in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.

Pflegepersonen im Sinne der Pflegeversicherung sind Personen, die nicht erwerbstätig einen Pflegebedürftigen wenigstens 14 Stunden wöchentlich in seiner häuslichen Umgebung pflegen.

Wer stellt die Pflegebedürftigkeit (die Pflegestufe) fest?

Die Pflegestufe wird durch den MdK, den Medizinischen Dienst festgestellt. D.h., ein Gutachter (in der Regel ein Arzt) des Medizinischen Dienstes kommt zum Pflegebedürftigen nach Hause und stellt anhand von Bewertungskriterien fest, welcher Pflegestufe der Antragsteller zugeordnet wird.

Danach wird dieses Gutachten zur zuständigen Pflegekasse geschickt. Die Pflegekasse teilt dann dem Antragsteller mit, welcher Stufe er zugehörig ist und mit welchen Leistungen er rechnen kann.

Wann und wie übernimmt die Pflegekasse die Leistungen?

Für den Fall, daß die Behandlung einer Krankheit im häuslichen Umfeld erfolgt, gibt es eine zeitliche Verpflichtung der Krankenkasse zur Übernahme auch pflegerischer Leistungen.

Versicherte erhalten dann häusliche Krankenpflege einschließlich der hauswirtschaftlichen Versorgung. Der Anspruch besteht grundsätzlich bis zu vier Wochen je Krankheitsfall.

Wenn nach diesen 4 Wochen weiterhin Pflege erforderlich sein sollte, greift die Pflegeversicherung ein, d.h. die Pflegebedürftigkeit muß seitens des Medizinischen Dienstes geprüft werden.

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